Fellwechsel

Ein schönes, glänzendes Fell ist immer ein Zeichen für einen gesunden Hund und schützen ihn vor äußeren Einflüssen. Ist das Hundefell dicht, elastisch, glänzend und angenehm riechend, kann man annehmen, dass der Hund optimal ernährt wird, sich viel an der frischen Luft bewegt und sich rundum wohl fühlt.

Hunde wechseln ihr Fell zwei Mal im Jahr. Im Frühjahr und im Herbst. Dies hängt von der Dauer des Tageslichtes und von der Temperatur ab. Es kann sein, dass manche Hunde schon ab Dezember sehr extrem haaren. Dies führt nicht selten für ganze Haarknäuel auf dem Parkett- und Teppichboden, auf der Couch, eigentlich in der gesamten Wohnung der Hundebesitzer. Der gesamte Haarwechsel, Ausfall und Neuwuchs, kann zwischen sechs und sieben Wochen dauern. Bei jungen Tieren vollzieht sich der Fellwechsel meist schneller als bei alten. Im Frühjahr ist die Haarung intensiver als im Herbst, da das Winterfell dichter ist. Tägliches Kämmen und Bürsten ist in dieser Phase sehr zu empfehlen. Für das Entfernen der Unterwolle gibt es spezielle Kämme. Beim Hund findet der Fellwechsel in der Regel im Frühjahr und im Herbst statt. Auf jeden Fall muss das alte Fell raus, damit das neue nachfolgende Fell besser nachwachsen kann. Dauert der Fellwechsel auffallend lange, kann dies an einem Nährstoffmangel liegen. Auch die gründlichste Fellpflege verschafft dann dem Hund kaum Erleichterung und Herrchen oder Frauchen müssen lange mit den überall herumliegenden und herumfliegenden Fellbüscheln leben. Gute Erfolge werden mit einer zusätzlich zum Futter verabreichten Zugabe von Biotin erzielt. Biotin war früher unter dem Vitamin H bekannt, einem Vitamin für Haut, Haare und Horn. Über Dosierung und Anwendung informiert der Tierarzt. Verzögerter und verlängerter Fellwechsel darf auf keinen Fall mit Krankheiten und allergischen Reaktionen verwechselt werden. Kahle Stellen entstehen bei einem Fellwechsel nicht und gehören immer in die Behandlung des Tierarztes.

Überall Haare - was nun?! Hier hilft nur bürsten, bürsten und nochmals bürsten. Durch das häufige Bürsten wird die Haut vermehrt durchblutet und die losen Haare entfernt. Das erleichtert dem Hund den Fellwechsel und Sie brauchen keine Unmengen von Haaren zu entfernen. Viele Hunde mögen das Bürsten und empfinden es als eine extra Streicheleinheit.

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