Hund stubenrein - wenn das tägliche Geschäft daneben geht

Weisen sie ihrem Hund sofort ein ungestörtes Plätzchen im Garten oder auf der Straße (am Randstein!) an, damit er seine Geschäfte verrichten kann, und schimpfen sie nicht, wenn sich doch ein Rinnsal in der Wohnung zeigt – das kann Angst sein, aber auch ein Zeichen dafür, dass er sich schon als Herr im Haus fühlt und sein Revier markiert. Zwar beginnt die Erziehung schon in der ersten Stunde des Zusammenlebens, doch sollten sie sich vergegenwärtigen, dass sie einen Welpen nicht überfordern dürfen. Damit er nicht in Versuchung kommt, wieder unartig zu sein, behandeln sie die beschmutzte Stelle der Wohnung gründlich mit einem Desinfektionsmittel. Erst im Alter von drei Monaten ist der Welpe in der Lage, seinen Darm und die Blase einigermaßen unter Kontrolle zu halten. Deshalb müssen sie in der ersten Zeit des Zusammenlebens darauf achten, dass kein Malheur passiert. Das sicherste ist, den Kleinen alle zwei Stunden nach draußen zu führen, vor allem gleich nach den Mahlzeiten. Hat er sich gelöst, ist ein dickes Lob fällig: „Guter Hund“; „Braver Hund“.

Ist dennoch ein Malheur passiert, machen sie ihm klar, dass er etwas falsch gemacht hat. Führen sie ihn an die beschmutzte Stelle und zeigen sie darauf. Reden sie auf ihn ein, jedoch so, dass erden Unterschied zwischen Lob und Tadel begreifen kann. Ein empörtes, zischendes „Pfui“ ist jetzt am Platze. Verfallen sie aber bitte nicht in den Fehler, das Tier mit der Nase in den Kothaufen zu stupsen. Abgesehen davon, dass dies für das Nasentier Hund eine Zumutung ist, kann es nicht begreifen, was das soll, denn seine Nase hat na nichts Unrechtes getan! Nehmen sie ihn stattdessen schnell nach draußen und bleiben sie so lange dort, bis er wieder seinen Darm entleert, diesmal aber am rechten Ort. Loben sie ihn dann ausgiebig. Wiederholen sie dieses Spiel so lange, bis der kleine Kerl die erste und wichtigste Lektion seines Lebens begriffen hat.

Im Allgemeinen bevorzugen Hunde zur Erledigung ihrer Bedürfnisse leicht erhöhte Stellen auf weicher Unterlage, zum Beispiel einen herausragenden Stein, Grasbüschel, Sträucher und natürlich Bäume, respektive Baumstümpfe. Kot und Urin sind die Visitenkarte der bellenden Vierbeiner. Die Exkremente enthalten wichtige Informationen. Das sollte jeder Hundefreund bedenken, wenn er sein Tier ungeduldig an der Leine zerrt, sobald es begeistert an einem verdächtigen Haufen schnuppert.

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