Hundeportrait

Hunde und ihre Geschichte
Schon in der Steinzeit stellten die Vorfahren unserer heutigen Hunde fest, dass es für sie Vorteile hatte in der Nähe der Menschen zu leben. Ihre Höhlen boten Schutz vor Feinden und Witterung und ganz nebenbei fielen nach einer erfolgreichen Jagd der Menschen auch viele Fleischabfälle an, die von den Hunderudeln dankbar angenommen wurden. Doch auch die Menschen profitierten umgwekehrt von ihren Mitbewohnern. Durch deren feine Sinnesorgane bemerkten sie schon sehr früh, wenn sich Feinde oder Fremde den Höhlen näherten und konnten so die Menschen warnen. Auch die Verteidigung des gemeinsam bewohnten Territoriums war Aufgabe von Mensch und Hund. Bald ging man auch gemeinsam auf die Jagd und zog einen Nutzen aus den ganz unterschiedlichen Fähigkeiten, wärmte sich gegenseitig in kalten Winternächten, ergänzte sich im Miteinander und so entwickelte sich schnell eine Zweckgemeinschaft, die später zu einem festen Band der Freundschaft wurde. Diese Verbundenheit ist bis heute geblieben, obgleich sich die Art und Weise des Zusammenlebens doch geändert hat. Im Gegensatz zum Menschen hat sich der Hund einen Großteil seiner Instinkte erhalten und spielt daher auch heute noch eine wichtige Rolle im Leben von Menschen.

Hund - Bedeutung für den Menschen
Heutzutage erfüllt der Hund für den Menschen ganz unterschiedliche Aufgaben. Auf der einen Seite ist er wie in frühen Zeiten noch immer ein reines Nutztier, auf der anderen Seite hat sich der Hund eine Stellung als Partner und Familienmitglied erobert. Sein freundliches und lernwilliges Wesen haben dazu geführt, dass der Hund die Spitze der am vielfältigsten einsetzbaren Nutztiere genau so anführt wie die Liste der beliebtesten Haustiere.

Hund als Nutztier
Der Hund wird vielfältig als Arbeitstier eingesetzt und erfüllt dabei die unterschiedlichsten Aufgaben. Man macht sich hauptsächlich seine enorm verfeinerten Sinneswahrnehmungen zunutze, aber auch sein natürliches Territorialverhalten und seine Stärke wird von den Menschen geschätzt. Zumeist zur Unterstützung der Menschen eingesetzt werden Hütehunde, Personenschutz-/Begleithunde, Blindenhunde, Wachhunde, Schlittenhunde, Such-/Spürhunde, Jagdhunde und Rettungshunde. Zum einen werden hier natürliche und angeborene Fähigkeiten der Hunde genutzt wie z.B. der gute Geruchssinn bei Drogenspürhunden; in anderen Fällen werden die Hunde in einer langjährigen Ausbildung gezielt darauf trainiert, bestimmte Verhaltensweisen im Zusammenleben mit Menschen zu zeigen wie z.B. bei Hunden, die Blinde bzw. allgemein körperlich behinderte Menschen im Alltag begleiten und ihnen so ein eigenständiges Leben ermöglichen. Trotz des technischen Fortschritts ist es bisher nicht gelungen, Mechanismen zu entwickeln, die intensiver, effektiver und verhältnismäßig günstiger arbeiten als Hunde, so dass man auch heutzutage nicht auf die Arbeit von Hunden verzichten kann.

Hund als Familienmitglied
Der Hund erfreut sich als Haustier nach wie vor größter Beliebtheit. Nicht selten hat er innerhalb seines „Rudels“ die Stellung eines vollwertigen Familienmitglieds. Für Alleinstehende ist er ein treuer Partner, für Kinder ein liebenswerter Spielgefährte und für die meisten ein nicht wegzudenkender Bestandteil der Familie. Er entwickelt sich aber auch mehr und mehr zu einem regelrechten Freizeithund. Inzwischen werden unzählige Wettbewerbe, Spielzeuge, Sportarten und Freizeitbeschäftigungen mit und für Hunde(n) offeriert. Agility und Hundesalons, um nur zwei Beispiele zu nennen, sind heute völlig alltägliche und stark genutzte Angebote im Bereich Hunde. Den wichtigsten Job aber erledigen Hunde wohl im direkten Zusammensein mit ihren Besitzern. Das starke Band, das Hunde und ihre Herrchen bzw. Frauchen verbindet, ist bei kaum einem anderen Tier so stark ausgeprägt. Der Hund ist sehr fixiert auf seine Bezugsperson und nimmt damit viele Rollen ein: Tröster und geduldiger Zuhörer in schweren Stunden, aktiver Spielgefährte in ausgelassenen Momenten, aber auch beschützender und verlässlicher Partner in brenzligen Situationen.

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