Hundesitter - Hundebetreuer - Dogsitting

Wenn wir einen Hundesitter brauchen

Zählt ein Hund zu einem Familienmitglied, teilt man automatisch auch das Leben mit ihm. Aber leider geht nicht immer alles mit Hund. In dieser Situation kann ein Dog-/Hundesitter oder eine Tierpension helfen.
Hier besteht die Möglichkeit seinen Hund stunden-, tages- oder auch wochenweise in qualifizierte Hände zu geben. Während dieser Zeit sollte der Hund nicht in einem Zwinger untergebracht sein. Die artgerechte Haltung muss auch hier gewährleistet werden. Schon bei der Anschaffung eines Hundes sollte ein Hundesitter gefunden oder eine Tierpension ausgesucht sein, denn wenn die Hilfe von Dritten in Anspruch genommen werden muss, ist es meist zu spät viel Zeit in eine gründliche Auswahl zu investieren.

Während der Urlaub- bzw. Reisezeit

Der erste bzw. nächste Urlaub kommt bestimmt. Und was dann?! Oft kennen schon Züchter eine gute Möglichkeit den Hund artgerecht unterzubringen. Tierheime sind in solchen Fragen ebenfalls gut informiert und können Alternativen aufzeigen.
Ist ein Hundesitter gefunden, lernen sie ihn genau kennen. Laden sie den Hundesitter ein (möglichst nicht nur einmal) und machen sie ihn mit ihrem Hund bekannt. Beobachten sie beide genau: wie gibt der Hundesitter sich, wirkt er souverän und routiniert mit dem Hund, wie reagiert ihr Hund auf ihn. Am sichersten ist, wenn auch sie den Sitter einmal besuchen, um sich einen Eindruck zu verschaffen, wer er ist, wo und wie er wohnt.
Eventuell vereinbaren sie mit dem Dog-Sitter einen Vertrag (Vertragsmuster erhält man zum Beispiel von "Ein Herz für Tiere").
Sind beide Parteien sich einig, ist es ratsam dem Hundesitter die Urlaubsadresse sowie Handy-Nummer, Telefonnummer von Vertrauten, Freunden oder Verwandten, zu hinterlassen. Darüber hinaus sollten sie dem Dog-Sitter ebenfalls die Adresse und Telefonnummer des zuständigen Tierarztes sowie die Rufnummer vom Tiernotruf notieren. Bitten sie den Hundebetreuer ihren Hund beim Spaziergang nicht von der Leine zu lassen und den Hund so oft gassi zu führen, wie er es gewohnt ist. Besprechen sie die Fütterungszeiten und die Art der Fütterung. Es ist ratsam, für die zu betreuende Zeit, das Futter entsprechend zu kaufen und bereit zu stellen.
Ihren Hund sollten sie auch nicht am letzten Tag abgeben, damit der Dog-Sitter noch die Möglichkeit hat sie zu Hause zu erreichen, um etwaige Probleme oder auftretende Fragen/Schwierigkeiten noch vor ihrer Abreise mit ihnen persönlich zu klären.
Dog-Sitter/Hundebetreuer werden auch über den Deutschen Tierschutzbund vermittelt.
Urlaubsbetreuungstelefon: Mo-Fr, 10.00-18.00 Uhr, Tel.: 0228 / 604 96 27

Gassi führen

Ein Hundebetreuer kann natürlich ebenfalls in Anspruch genommen werden, wenn die Betreuung eines Hundes nur stundenweise erfolgen soll. Das Angebot liegt hier meist darin mit dem Hund einen Spaziergang einmal, mehrmals die Woche oder täglich zu unternehmen. Ab und zu wird auch die Pflege bzw. Versorgung (füttern, kämmen, baden, etc.) eines Hundes erwartet.
Bei der Beauftragung eines Dog-Sitters sollten sie einige Dinge und Voraussetzungen genau beachten:
Für einen Dog-Sitter gibt es derzeit keine offizielle Ausbildung. Der zukünftige Sitter sollte allerdings gut mit Mensch und Tier umgehen können und eine ruhige, einfühlsame Art besitzen. Er benötigt Organisationstalent, muss flexibel und absolut zuverlässig und vertrauenswürdig sein. Zudem sollte er über fundierte Fachkenntnisse über Hunde, deren Art und Bedürfnisse und über den Umgang mit Hunden verfügen. Erfüllt ein Hundebetreuer diese Voraussetzungen, wäre es wünschenswert, wenn er auch genügend Engagement, Fantasie und Liebe zum Tier mitbringt, um den Spaziergang, durch Abwechselung und Spiel, für ihren Vierbeiner immer wieder zu einem Erlebnis zu machen.
Für den Anfang ist es ebenfalls ratsam die ersten Spaziergänge gemeinsam mit dem Dog-Sitter und ihrem Hund durchzuführen, da sie so am Besten beobachten können, wie Mensch und Hund zusammen harmonieren. Durch das Verhalten und die Gestik hat ihr Hund hier ebenfalls die Möglichkeit ein "Wörtchen" mitzureden. Der Dog-Sitter muss nicht nur ihnen gefallen, sondern vor allem ihrem Hund zusagen.

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