Was Sie über Welpenspielzeug unbedingt wissen sollten

Gerade im Welpenalter ist es sehr wichtig, dass sich ihr Welpe durch betasten, schnuppern, fühlen und knabbern einen Eindruck von unterschiedlichen Materialien, Formen und Gerüchen machen kann, ohne dabei die Dinge zu zerstören, die er nicht zerstören soll. Der Welpe lernt durch spezielles Welpenspielzeug sich selbst zu beschäftigen, so dass der Hundebesitzer nicht ununterbrochen Ansprechpartner und Unterhalter sein muss. Mit artgerechtem Welpenspielzeug lernt ihr Liebling für das ganze Leben. Hunde möchten sich möglichst immer die Dinge nehmen, die gut und wichtig für sie sind, wie zum Beispiel Futter, gute Liegeplätze, Spielzeuge. Wenn ihr Hund all diese Dinge umsonst bekommt, wird er sich wenig nach ihnen richten. Er hat ja alles was er braucht! Sie streicheln und füttern ihren Liebling, wann ER will und er kann sein Welpenspielzeug zu ihnen tragen und Sie beginnen mit ihm zu spielen. Es kann einfach sein einen Welpen/Hund zu haben, der sich an ihnen orientiert. Einen Welpen, der immer schaut, wo Sie sind und ihnen folgt, auch ohne, dass Sie ihn rufen müssen. Ihr Hund muss nur wissen, dass er mit ihnen kooperieren muss, um an die Dinge zu kommen, die ihm wichtig sind. Das bedeutet, dass Sie alles Wichtige kontrollieren. Beispielsweise: gewünschtes Verhalten für ein Spielzeug. Das nennt man Ressourcenkontrolle. Mit Hilfe der Ressourcenkontrolle lässt sich auch die Pubertät eines Junghundes wesentlich leichter überstehen, da Sie klare und freundliche Regeln setzen. Für das Welpenspielzeug gilt ähnliches: Der Welpe kann gern ein einziges Spielzeug zur freien Verfügung haben (so beeinflussen Sie, das ihr Welpe Stuhlbeine oder Kissen verschont), aber ein Welpe soll nicht über alle Spielzeuge frei verfügen können. Bewahren Sie die spannendsten Spielzeuge in einer Kiste auf, holen Sie Spielzeug mehrmals täglich heraus und beginnen ein kurzes Spiel. Nehmen Sie ein tolles Welpenspielzeug mit auf den Spaziergang und beginnen Sie für den Welpen überraschend ein wildes und interessantes Spiel. Dabei darf gezerrt und geknurrt werden. Ihr Welpe darf das Spiel auch gerne gewinnen. Machen Sie sich einfach spannend - Sie werden schnell Fortschritte und Erfolge an ihrem Hund bemerken. Ihr Welpe sollte unbedingt ausreichend und breit gefächertes spezielles Welpenspielzeug besitzen. Es bieten sich Vollgummi-Spielzeuge zum Knabbern und Kauen, Bälle zum Jagen und Plüschtiere zum Kuscheln an. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass das Spielzeug für den Welpen artgerecht und ungefährlich ist. Hier sind Sie mit speziell hergestelltem Welpenspielzeug, das Sie hier im Hundeshop von Dog-Play erhalten, immer auf der sicheren Seite. Es muss ihnen bewusst sein: ein Welpe nimmt alles auf und trägt es mit sich herum und ist immer "bemüht" die Spielzeuge auch anzuknabbern. Wenn Sie ihren Welpen über mehrere Stunden alleine lassen, kann dies schnell zur absoluten Langeweile führen und der kleine Liebling fängt an sich selbst zu beschäftigen. Dann kann es schon mal sein, dass ihr Welpe sich an ihren Möbeln oder Einrichtungsgegenständen vergreift. Insbesondere dann, wenn er kein Spielzeug zur artgerechten Beschäftigung zu seiner Verfügung hat. Setzen Sie das Welpenspielzeug ebenfalls als von ihnen bestimme Beschäftigungsmöglichkeit ein. Welpenspielzeug richtig einsetzen Wenn ihr Welpe gerne mit ihnen spielt und es für ihren Vierbeiner etwas Besonderes ist, ist dies gut und wichtig für die Bindung und die soziale Rangordnung. Gleichzeitig können Sie ihren Hund damit auch in schwierigen Situationen ablenken und positiv beeinflussen. Macht ihrem Welpen das Spielen mit ihnen sehr viel Spaß, gelingt es ihnen viel besser, ihn im Zaum zu halten. Damit das Spiel mit ihnen ein tolles Erlebnis für ihren Hund wird und auch bleibt, sollte ihr Welpe nur ein oder zwei Spielzeuge zur freien Verfügung haben. Mit denen kann er sich alleine jederzeit beschäftigen und verschont so alle Gegenstände in der Wohnung, die ihn "nichts angehen". Das Extra-Welpenspielzeug, z. B. ein Ziehtau oder Vollgummiring, holen Sie gezielt hervor, um mit ihm zu spielen. Nach dem Spiel räumen Sie es wieder weg. Dosieren Sie das Spiel mit ihrem Hund entsprechend. Hören Sie immer dann mit dem Spiel auf, wenn ihr Welpe noch voller Freude mitspielt. So freut er sich auf die nächste Spieleinheit umso mehr. Gestalten Sie jedes Spiel mit ihrem Hund spannend. In ihrer Stimme soll Begeisterung deutlich hörbar sein. Ziehen Sie das Spielzeug vor ihrem Welpen beispielsweise am Boden hin und her und animieren sie ihn auf diese Weise dazu, das Spielzeug zu fangen. Weniger ausdauernde Welpen dürfen es dabei schneller erwischen als Raufbolde mit viel Power. Nicht zu empfehlendes Welpenspielzeug Spezielles Welpenspielzeug ist zwar bereits für wenige Euro zu erhalten, jedoch gibt es viele frisch gebackene Hundebesitzer die denken, warum extra Geld für Welpenspielzeug ausgeben, wenn es doch auch zum Nulltarif verfügbar ist. Hier wird gerne als Ersatz für artgerechtes Welpenspielzeug ein gewöhnlicher Tennisball eingesetzt. Aber Vorsicht! Dieser wurde zum Tennisspielen hergestellt und nicht für empfindliche Welpenzähne zum Daraufherumkauen. Der angeraute Filzbelag eines handelsüblichen Tennisballes ist viel zu grob und wird auf Welpenzähne wie Schmirgelpapier. Der Zahnschmelz wird irreparabel verletzt und beschädigt, das Zahnfleisch wird angegriffen. Ebenfalls als willkommener Ersatz für Welpenspielzeug wird oft ein Stock oder Ast genommen, der an fast jedem Wegesrand zu finden ist. Diesen kann man so schön werfen und fangen lassen oder Zerrspiele veranstalten. Hier sollte allerdings bedacht werden, dass so ein Stock oder Ast schnell beim Daraufgerumkauen und Beissen splittern und den Fang des Welpen verletzen kann. Auch beim Fangen eines Stockes kann dieser brechen und Zähne und Zahnfleisch verletzen. Die Kraft die auch bereits ein Welpe im Fang entwickelt sollte nicht unterschätzt werden. Kinderspielzeug ist auch keine gute Wahl, um artgerechtes Welpenspielzeug zu ersetzen. Kinderspielzeug beinhalten oft lose Teile, die nur angeklebt oder genäht sind. Diese Teile werden von Welpen mit Vorliebe angeknabbert und dann natürlich auch auf verschluckt, was zu einem Darmverschluss führen kann. Darüber hinaus ist Kinderspielzeug keines beissfest oder speichelecht. Unser Fazit: lieber speziell entwickeltes Welpenspielzeug für den neuen vierbeinigen Freund angeschafft, als ein paar Euro gespart und die Gesundheit des Welpen gefährden und dauerhaft schädigen. Was ein Welpe wirklich braucht Was braucht man eigentlich alles für einen jungen Hund? Welche Dinge sollte man sofort anschaffen, und was kann man getrost auf später verschieben? Schon bevor der Welpe einzieht, sollte man sich bereits um einige Dinge gekümmert haben. Der Schlafplatz - Einen Kuschelplatz, der dem Welpen Geborgenheit schenkt, braucht der junge Hund gerade in der ersten Nacht. Die Qual der Wahl haben die künftigen Hundehalter zwischen den verschiedensten Modellen und Materialen. Von einem geflochtenen Weidenkorb sollten Sie allerdings anfangs Abstand nehmen: vor spitzen Welpenzähnchen ist das Nachtlager meist am Anfang nicht sicher, sodass ein Korb aus Naturmaterialien in Nu angenagt und/oder zerbissen ist. Besser: eine Liegemöglichkeit in Form eines Hundebettes oder Hundekissens, das waschbar, leicht zu reinigen, formstabil und gut gepolstert ist. Kaufen sie das Bett oder das Kissen ruhig ein paar Nummern größer, denn bedenken sie: ihr Welpe wächst schnell!! Das Futter - Ein gewisser Futtervorrat ist notwendig, bevor der Welpe einzieht. Kaufen sie aber nicht einfach eine Hundenahrung, auch wenn die Stiftung Warentest diese für gut befindet: sprechen sie vorher mit dem Vorbesitzer und fragen sie nach, was der Welpe bislang bekommen hat. Dieses Futter sollten sie zunächst unbedingt weiterverwenden, um Unverträglichkeiten zu vermeiden und die Eingewöhnung im neuen zu Hause etwas zu erleichtern. Wollen sie zu einer anderen Hundenahrung wechseln, dann müssen sie das ganz langsam tun: am Anfang nur ein wenig von dem neuen Futter unter das bisherige Menü mischen und allmählich immer mehr dazu geben. Das Welpenspielzeug - Ein wenig artgerechtes Welpenspielzeug braucht so ein Welpe natürlich auch. Dabei spielt auch Eigennutz eine Rolle, denn wenn der Kleine seine Zähnchen im Ball oder im Büffelhautschuh vergräbt, bleibt die Einrichtung verschont! Kaufen sie aber für den Anfang nicht zu viel an Welpenspielzeug. Ein, zwei Quietschies, ein Stofftier (unbedingt eines speziell für Welpen, bei dem der Knirps z. B. die Augen des Plüschtiers nicht abbeißen und verschlucken kann) und ein hundegeeigneter Ball (keinesfalls ein handelsüblicher Tennisball!!) und ein kleines Baumwolltau reichen für den Anfang aus. Spezielles Welpenspielzeug ist nützlich und wichtig. Die Näpfe - Kleine Hunde wollen nicht nur schlafen, sondern haben auch gewaltigen Hunger. Sie brauchen daher zwei Näpfe – einen fürs Wasser und einen fürs Futter. Aber aus welchem Material? Porzellan kann in die Spülmaschine, geht aber leicht kaputt. Besser für den Anfang sind Näpfe aus Kunststoff oder Edelstahl, stabil und standfest, die nicht leicht kippen können, dafür aber gut zu reinigen sind. Darunter kommt eine abwaschbare Matte aus Kunststoff – denn beim Fressen fallen leicht einmal ein paar Futterbrückchen daneben. Tipp: sie können dafür aber auch ganz einfach Zeitungspapier verwenden, das kommt sie günstiger. Die Leine und das Halsband - Die meisten Welpen bekommen von ihrem Züchter schon frühzeitig ein Welpenband angelegt. Für baldige Spaziergänge brauchen sie aber in jedem Fall ein stabiles, strapazierfähiges Halsband – und natürlich eine Leine. Wegen der Größe lassen sie sich am besten beraten. Da Hundehalsbänder größenverstellbar sind, passen sie in den allermeisten Fällen. Denken sie daran, dass dieses erste Halsband mit Sicherheit nicht lange passen wird, ihr kleiner Welpe wächst schnell heraus. Nehmen sie daher am besten ein robustes Band aus Nylon, das nicht allzu teuer ist und dennoch hübsch aussieht. In Sachen Leine sollten sie sich Gedanken machen, welche Variante sie bevorzugen. Zu empfehlen ist eine verstellbare Führleine aus Nylon oder Leder, wenn der Hund bei Fuß gehen soll. Wollen sie auch eine Ausziehleine verwenden, sollten sie bei der Wahl des Modells das spätere voraussichtliche Gewicht ihres Hundes beachten. Übrigens: für eine Ausziehleine wird empfohlen, diese nur in Zusammenhang mit einem Brustgeschirr zu verwenden. Das muss dann aber sitzen wie angegossen, damit nichts drückt und scheuert. Eine Hundemarke gleich am Anfang anfertigen zu lassen macht Sinn. Auf das Blättchen aus Metall werden der Name des Hundes sowie die Telefonnummer der Familie eingraviert. Sie können alternativ aber auch eine Adresshülse verwenden oder ein kleines Täschchen, das sich ebenfalls am Halsband fixieren lässt.

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