Ostern - Osterfest mit Hund

Ostern ist eines der ältesten christlichen Feste. Über die Herkunft des Begriffes "Ostern" wird immer wieder gestritten. Einige sind der Meinung, Ostern ließe sich auf den althochdeutschen Namen eines Frühlingsfestes - "ostarum" - zurückführen, andere wiederum theoretisieren den Bezug zu einer germanischen Frühlingsgöttin mit dem Namen Ostara. Oft wird der Ursprung des Wortes Ostern auch in dem Wort "Ost" vermutet, weil in dieser Richtung im Frühling die Sonne aufgeht. Doch ganz gleich woher Ostern kommt, eines wissen wir ganz genau: was man an Ostern tut: Ostereier suchen. Wer kann sich nicht an die Vorfreude erinnern, als es darum ging in den Garten zu gehen und nach den Eiern, der Schokolade oder vielleicht auch nach kleinen Spielsachen zu suchen. Nicht leicht zugängliche Plätze im Haus oder in der Wohnung waren natürlich ebenfalls willkommene Verstecke. Alles Dinge aus längst vergangenen Kindertagen, die jedoch immer noch nicht veraltet sind. Auch heute lassen es sich Eltern nicht nehmen sich für ihre Kinder tolle Verstecke zu überlegen und sich etwas ganz besonderes zu Ostern einfallen zu lassen.


Nun muss auch einmal die Frage gestattet sein: "Warum nicht dieses Fest auch für unsere geliebten Vierbeiner zu einem tollen Erlebnis machen?" Hier spricht bestimmt kein Grund dagegen. Warum auch! Hunde lieben es versteckte Dinge, wie Leckerlis oder auch Hundespielzeuge, "zufällig" zu finden und zu erbeuten. Es macht sehr großen Spaß seinen Hund zu beobachten, wenn er suchend und schnüffelnd durch die Wohnung oder den Garten streift und sich über jedes gefundene Stückchen freut. Natürlich kann ihr Hund mit Ostern nichts anfangen, aber das ist hier auch eher nebensächlich. Ostern bietet eine gute Gelegenheit einmal über eine solche "Hundebelustigung" nachzudenken. Ein neues Hundespielzeug mit auf den Osterspaziergang zu nehmen ist etwas ganz besonderes für ihren Hund. Mit einem neuen Tau oder einem neuen Frisbee kann Herrchen (oder auch Frauchen) den Nachmittag nach dem üppigen Osterfestessen ebenfalls sofort sportlich nutzen.

Dem Gedanken einen Hund selbst zu Ostern zu verschenken ist aber dringend abzuraten. Tiere sind Lebewesen, deren Pflege zeit- und kostenintensiv ist. Dieser Tatsache ist man sich manchmal leider nicht bewusst, wenn nur an den süßen Welpen oder niedlichen Hund gedacht wird. Es ist unbedingt zu beachten, dass ein Hund weit über zehn Jahre alt werden kann. Dem Tier muss genügend Auslauf angeboten werden. Der Tierhalter muss sich fragen, ob er diese jahrelange Verantwortung tragen kann und will. Soll dem Wunsch eines Kindes nach einem Hund nachgegeben werden, so muss den Eltern bewusst sein, dass letztendlich sie es sein werden, die die Verantwortung tragen und sich um das neue Familienmitglied kümmern müssen.

Das Fazit hieraus sollte sein:
Ostern mit Hund = Ja; einen Hund zu Ostern = Nein.

Das gesamte Team von Dog-Play wünscht allen Hundebesitzern und Hundefreunden "Frohe Ostern".

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